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MT-2 (Melanotan 2): Struktur, Melanocortin-Rezeptoren und Forschungseinordnung

MT-2 (Melanotan 2) ist ein zyklisches Heptapeptid. Der Überblick erklärt Struktur, Rezeptorprofil, Abgrenzung und analytische Prüfung.

Aktualisiert am 13. Juli 2026 10 Min. Lesezeit
Was ist MT-2 (Melanotan 2)? Visualisierung des zyklischen Heptapeptids mit MC1R-, MC3R-, MC4R- und MC5R-Signalwegen.
MT-2 (Melanotan 2) als zyklisches Heptapeptid und nicht-selektiver Melanocortin-Rezeptor-Agonist im Forschungskontext.

TL;DR

  • MT-2 (Melanotan 2) ist ein synthetisches, zyklisches Heptapeptid und ein Analogon des körpereigenen Hormons Alpha-Melanozyten-stimulierendes Hormon (α-MSH).
  • MT-2 bindet nicht-selektiv an mehrere Melanocortin-Rezeptoren (MC1R, MC3R, MC4R und MC5R) und wird deshalb in der Grundlagenforschung als breit wirkende Rezeptorsonde eingesetzt.
  • Für MT-2 liegt keine reguläre Arzneimittelzulassung in der EU oder den USA vor. Das strukturverwandte Bremelanotid durchlief dagegen ein reguläres Zulassungsverfahren und wurde 2019 in den USA zugelassen.
  • Veröffentlichte Analysen frei verkaufter MT-2-Proben fanden Abweichungen bei Gehalt und Reinheit. Eine Prozentangabe ohne zugehörige Analyse ist damit kein belastbarer Qualitätsnachweis.
  • Belastbar sind chargenbezogene Analysezertifikate mit HPLC- und LC-MS-Daten. Die hier eingeordneten Labor-, Analyse-, Studien- und Regulierungsdaten sind keine Aussage über eine Anwendung von Forschungsmaterial.

MT-2, auch Melanotan 2 genannt, gehört zu den am häufigsten diskutierten Melanocortin-Peptiden. Ein großer Teil dieser Diskussion findet außerhalb der Wissenschaft statt und vermischt Laborbefunde mit Anwendungsbehauptungen. Dieser Überblick trennt beides: Er beschreibt, was MT-2 chemisch ist, an welche Rezeptoren es bindet, wie es sich von verwandten Peptiden unterscheidet, welchen regulatorischen Status es hat und woran sich Identität und Reinheit einer Charge tatsächlich prüfen lassen. Alle Angaben beziehen sich auf wissenschaftliche Forschung und Laboranalytik.

Was ist MT-2 (Melanotan 2)?

MT-2 ist ein synthetisches, zyklisches Heptapeptid, das als nicht-selektiver Agonist der Melanocortin-Rezeptoren wirkt. Es leitet sich vom körpereigenen Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormon (α-MSH) ab, einem Peptidhormon, das aus dem Vorläuferprotein Proopiomelanocortin (POMC) entsteht.

Ein Agonist ist eine Substanz, die einen Rezeptor bindet und aktiviert. Nicht-selektiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass MT-2 nicht nur einen einzelnen Rezeptorsubtyp anspricht, sondern mehrere Mitglieder derselben Rezeptorfamilie. Genau diese Eigenschaft macht MT-2 in der Grundlagenforschung interessant und schränkt zugleich seine Aussagekraft für einzelne Signalwege ein.

Eine Kurzdefinition mit den wichtigsten Spezifikationen findet sich im MT-2 Lexikoneintrag. Der vorliegende Beitrag geht darüber hinaus auf Struktur, Rezeptorprofil und Dokumentationslage ein.

Wie ist MT-2 aufgebaut?

MT-2 besteht aus sieben Aminosäuren, die über eine interne Bindung zu einem Ring geschlossen sind. Die Sequenz wird als Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2 angegeben.

Die zentralen Kenndaten laut PubChem:

MerkmalAngabe
SummenformelC50H69N15O9
Molekulargewicht1024.18 g/mol
CAS-Nummer121062-08-6
SequenzAc-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2
KlassifikationNicht-selektiver Melanocortin-Rezeptor-Agonist

Drei Modifikationen unterscheiden MT-2 vom natürlichen α-MSH: der Austausch von Methionin gegen Norleucin, der Einbau von D-Phenylalanin anstelle der natürlichen L-Form und der Ringschluss über eine Laktambrücke zwischen einer Asparaginsäure und einem Lysin. Jede dieser Änderungen verfolgt ein klares chemisches Ziel.

Die Laktambrücke und ihre Bedeutung für die Struktur

Natürliches α-MSH wird im Organismus rasch durch Enzyme abgebaut. Für Laborexperimente ist das ein Problem, weil eine Substanz, die schnell zerfällt, schwer reproduzierbare Messwerte liefert. Die Modifikationen von MT-2 adressieren genau diesen Punkt.

Norleucin ersetzt das oxidationsempfindliche Methionin. Die D-Form des Phenylalanins erschwert den enzymatischen Angriff, weil viele Proteasen auf L-Aminosäuren ausgerichtet sind. Der Ringschluss über die Laktambrücke fixiert das Molekül in einer definierten räumlichen Anordnung und macht es zusätzlich widerstandsfähiger.

Wie präzise diese Anordnung sein muss, zeigen Alanin-Substitutionen an MT-2. Wird Histidin durch Alanin ersetzt, bleiben Bindung und Aktivität an den menschlichen MC3-, MC4- und MC5-Rezeptoren weitgehend erhalten. Der Austausch von Arginin senkt die Potenz um etwa das Hundertfache. Ersetzt man dagegen Phenylalanin oder Tryptophan, ist die Verbindung im untersuchten Konzentrationsbereich inaktiv. Nicht die Ringform allein entscheidet also über die Rezeptorbindung, sondern die Topologie der Seitenketten.

Was ist das Melanocortin-System?

Das Melanocortin-System besteht aus fünf verwandten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (MC1R bis MC5R) und ihren körpereigenen Liganden. Die natürlichen Liganden entstehen aus dem Vorläuferprotein POMC und umfassen α-MSH sowie verwandte Peptide.

Alle diese Liganden enthalten die konservierte Kernsequenz His-Phe-Arg-Trp. Weil dieses Motiv über die Rezeptorsubtypen hinweg gleich bleibt, ist die Entwicklung wirklich selektiver Liganden für MC1R, MC3R, MC4R und MC5R chemisch anspruchsvoll. Das erklärt, warum ein Peptid wie MT-2 mehrere Rezeptoren gleichzeitig anspricht.

RezeptorVorkommen und Forschungskontext
MC1RVor allem in der Peripherie, insbesondere in der Haut. Untersucht in Pigmentierungs- und Melanogenese-Modellen.
MC2RNebenniere. Wird ausschließlich von ACTH angesprochen und ist für MT-2 nicht relevant.
MC3RZentralnervensystem und Peripherie. In Modellen zur Energiebilanz untersucht.
MC4RÜberwiegend zentralnervös. In Modellen zu Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch untersucht.
MC5RBreit verteilt, unter anderem in exokrinen Drüsen. Deutlich weniger erforscht als MC3R und MC4R.

MC3R und MC4R werden in der Literatur als neurale Melanocortin-Rezeptoren bezeichnet. Knockout-Modelle weisen ihnen unterschiedliche, nicht austauschbare Rollen in der Energiehomöostase zu. Zu MC5R liegen im Vergleich deutlich weniger Daten vor, wobei die Forschung hier vor allem exokrine Funktionen betrachtet.

An welche Rezeptoren bindet MT-2?

MT-2 bindet nicht-selektiv an MC1R, MC3R, MC4R und MC5R. Der MC2R, der ausschließlich auf ACTH reagiert, gehört nicht dazu.

Für die Forschungspraxis hat dieses Profil zwei gegenläufige Konsequenzen. Einerseits eignet sich MT-2 als breit wirkende Sonde, um zu prüfen, ob ein untersuchtes System melanocortinabhängig reagiert. In der Übersichtsliteratur zu Melanocortin-Liganden wird MT-2 entsprechend als etablierte Referenzverbindung für In-vitro- und In-vivo-Modelle geführt und diente als Ausgangsgerüst für zahlreiche nachfolgende Struktur-Wirkungs-Studien.

Andererseits lässt sich mit einer nicht-selektiven Verbindung schwer bestimmen, welcher einzelne Rezeptorsubtyp einen beobachteten Effekt vermittelt. Wer eine subtypspezifische Frage untersucht, benötigt entweder selektivere Liganden oder geeignete Antagonisten als Kontrolle. MT-2 ist damit ein Werkzeug für die Grobeinordnung, nicht für die Feinauflösung.

Wie unterscheidet sich MT-2 von MT-1 und PT-141?

MT-2 unterscheidet sich von Melanotan 1 durch die zyklische Struktur und von PT-141 unter anderem durch die endständige funktionelle Gruppe und den regulatorischen Kontext.

MerkmalMT-1MT-2PT-141 (Bremelanotid)
StrukturLinear, 13 AminosäurenZyklisches Heptapeptid mit LaktambrückeZyklisches Heptapeptid, strukturell aus der MT-2-Reihe abgeleitet
RezeptorprofilGut charakterisierte MC1R-Aktivität, weitere MCR-AktivitätNicht-selektiv über MC1R, MC3R, MC4R und MC5RNicht-selektiver Melanocortin-Agonist mit eigenem pharmakologischem Profil
Regulatorischer StatusAls Afamelanotid für eine eng begrenzte Indikation zugelassenKeine reguläre Arzneimittelzulassung in EU oder USA2019 in den USA zugelassen
ForschungskontextPigmentierungs- und MC1R-SignalwegmodelleBreite RezeptorpharmakologieModelle zu zentralnervösen Signalwegen

Die drei Substanzen stammen aus derselben strukturellen Familie, sind aber wissenschaftlich und rechtlich nicht austauschbar. Diese Unterscheidung wird in der öffentlichen Diskussion häufig übergangen. Kompakte Definitionen stehen zusätzlich in den Lexikoneinträgen zu MT-1 und PT-141.

Entwicklung und Herkunft von MT-2

Die Entwicklung von MT-2 geht auf Arbeiten an der University of Arizona zurück, bei denen es zunächst darum ging, die geringe Stabilität von natürlichem α-MSH zu überwinden. Aus dieser Linie entstand zuerst ein lineares Analogon und später die zyklische Variante, die heute als MT-2 bekannt ist.

In den folgenden Jahrzehnten wurde das MT-2-Gerüst zur Vorlage für eine ganze Reihe weiterer Melanocortin-Liganden. Die Substanz ist damit vor allem als chemischer Ausgangspunkt bedeutsam: Sie hat gezeigt, dass sich ein instabiles Peptidhormon durch gezielte Modifikation in eine stabile, gut untersuchbare Laborverbindung überführen lässt.

Welchen regulatorischen Status hat MT-2?

Für MT-2 liegt keine reguläre Arzneimittelzulassung in der Europäischen Union oder den USA vor. Die Substanz hat dort kein reguläres Zulassungsverfahren durchlaufen. Eine dermatologische Übersicht beschreibt für Produktion und Vertrieb außerhalb regulierter Kanäle fehlende behördliche Aufsicht. Die FDA führt Melanotan II zudem unter den Bulk-Wirkstoffen mit potenziellen Sicherheitsrisiken.

Der Kontrast zu Bremelanotid macht deutlich, was ein solches Verfahren bedeutet. Bremelanotid wurde 2019 zugelassen und ist in der behördlichen Fachinformation als Melanocortin-Rezeptor-Agonist beschrieben, der mehrere Subtypen nicht-selektiv aktiviert. Damit liegen für diese Substanz kontrollierte klinische Daten, eine geprüfte Fachinformation und eine definierte Indikation vor. Für MT-2 liegt keine entsprechende Zulassungsdokumentation vor.

Zur Anwendung von Melanotan-Präparaten außerhalb regulierter Zusammenhänge liegt eine Übersichtsarbeit vor, die 18 klinische Studien und 21 klinische Fallberichte zusammenfasst und dabei dokumentierte unerwünschte Ereignisse beschreibt. Diese Literatur ist für die wissenschaftliche Einordnung relevant. Sie betrifft die unregulierte Anwendung am Menschen und ist von der Verwendung als Laborreagenz strikt zu trennen.

Für die Forschung folgt daraus eine einfache Konsequenz: MT-2 ist ausschließlich als Forschungsmaterial einzuordnen. Aus den genannten Daten lassen sich keine Aussagen über Wirksamkeit, Sicherheit oder Anwendung des hier angebotenen Forschungsmaterials ableiten.

Was zeigen Analysen frei verkaufter MT-2-Proben?

Veröffentlichte Analysen frei verkaufter MT-2-Proben fanden erhebliche Abweichungen zwischen Etikett und tatsächlichem Inhalt. Das ist der wichtigste praktische Befund für jedes Labor, das mit dieser Substanz arbeitet.

In einer methodisch validierten Untersuchung wurden Fläschchen aus drei Onlineshops mit LC-UV und Tandem-Massenspektrometrie geprüft. Die Proben aus zwei Shops enthielten unbekannte Verunreinigungen zwischen 4.1 und 5.9 Prozent. Der tatsächliche MT-2-Gehalt der Fläschchen lag zwischen 4.32 und 8.84 mg, obwohl alle Shops 10 mg auswiesen.

Eine spätere Untersuchung mit hochauflösender Massenspektrometrie kam zu einem vergleichbaren Ergebnis. Nach Abgleich mit einem Referenzstandard wurde für eine Probe eine Reinheit von 30 Prozent bestimmt. Der dazugehörige PubMed-Eintrag beschreibt die massenspektrometrische Bestätigung und Reinheitsbestimmung.

Daraus folgt ein Grundsatz, der weit über MT-2 hinausreicht: Eine auf einer Verpackung gedruckte Reinheitsangabe ist keine Analyse. Sie ist eine Behauptung. Erst ein Analysebeleg, der sich auf genau die gelieferte Charge bezieht, macht aus der Behauptung eine überprüfbare Aussage.

Wie lassen sich Reinheit und Identität von MT-2 belegen?

Reinheit und Identität eines Peptids lassen sich durch chargenbezogene Analysedokumente belegen, im Wesentlichen durch ein Analysezertifikat mit HPLC- und LC-MS-Daten.

Die drei relevanten Begriffe kurz erklärt:

  • COA (Certificate of Analysis, Analysezertifikat): Ein Dokument, das die Prüfergebnisse für eine bestimmte Charge zusammenfasst. Ein COA nennt üblicherweise die Chargennummer, die Produktidentität, die ermittelte Reinheit und die verwendete Prüfmethode.
  • HPLC (Hochleistungsflüssigchromatographie): Ein Trennverfahren, das die Bestandteile einer Probe auftrennt. HPLC beantwortet vor allem die Frage, wie rein eine Substanz ist und welcher Anteil auf Nebenkomponenten entfällt.
  • LC-MS (Flüssigchromatographie mit Massenspektrometrie): Eine Kopplung aus Trennung und Massenbestimmung. LC-MS beantwortet vor allem die Frage, ob es sich tatsächlich um die erwartete Substanz handelt, weil das gemessene Molekulargewicht mit dem erwarteten Wert abgeglichen werden kann.

Beide Verfahren beantworten unterschiedliche Fragen und ersetzen einander nicht. Eine reine Substanz, die nicht MT-2 ist, bleibt für das Experiment wertlos. Ebenso ist eine korrekt identifizierte Substanz mit hohem Verunreinigungsanteil kaum für reproduzierbare Messungen geeignet. Deshalb sind Identitäts- und Reinheitsnachweis zusammen zu betrachten.

Ein COA hat allerdings klare Grenzen. Es ist ein Analyse- und Dokumentationsnachweis, keine Freigabe für eine Anwendung und keine Sicherheitsbewertung. Was ein Analysezertifikat aussagt und was nicht, ist ausführlicher in unserem Beitrag zu COA und HPLC beschrieben.

Was wir bei Dokumentation und Versand von MT-2 anwenden

Wir prüfen jedes Analysezertifikat entlang von vier Punkten: Chargennummer, Produktidentität, ausgewiesene Reinheit und angewandte Prüfmethode. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt, denn ohne Chargenbezug lässt sich ein Dokument keiner konkreten Lieferung zuordnen, und ohne Angabe der Methode bleibt eine Reinheitszahl uninterpretierbar.

Unsere Position dazu ist eindeutig: Eine Reinheitsangabe sollte nie für sich allein stehen. Die im Katalog gelisteten Produkte werden mit einer ausgewiesenen Reinheit von über 99 Prozent geführt, und diese Angabe ist immer an die chargenbezogene Dokumentation gebunden, also an COA, HPLC-Ergebnisse und, sofern verfügbar, LC-MS-Ergebnisse. Die publizierten Analysen frei verkaufter Proben zeigen, warum diese Kopplung notwendig ist und nicht nur eine formale Geste.

Die Logistik gehört bei Peptide Bestellung zur Produktqualität. Peptide werden in versiegelten Vials mit Chargenetikett und schützender Umverpackung versendet. Anfragen zu Produkten, Zertifikaten oder Lieferungen beantworten wir üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. Die geschätzte Lieferzeit beträgt 1 bis 3 Tage und ist kein garantiertes Zustelldatum.

Spezifikationen, Packungsgröße und der aktuelle Zertifikatsbezug sind auf der MT-2 Produktseite einsehbar. MT-2 wird dort in der Packungsgröße 10 mg zu €29.90 geführt. Der Versand kostet innerhalb Deutschlands €10 und in die übrigen EU-Länder €20. Ab einem Bestellwert von €100 entfällt die Versandkostenpauschale. Alle Produkte sind ausschließlich für wissenschaftliche Forschung, Laboranalyse und Qualitätskontrolle bestimmt, nicht für die Anwendung am Menschen oder am Tier.

Einordnung von MT-2 im Forschungskontext

MT-2 ist ein synthetisches, zyklisches Heptapeptid und ein nicht-selektiver Agonist an MC1R, MC3R, MC4R und MC5R. Sein wissenschaftlicher Wert liegt in dieser Breite: Als Referenzverbindung erlaubt es die grundsätzliche Prüfung melanocortinabhängiger Signalwege und diente als Strukturvorlage für eine ganze Klasse nachfolgender Liganden.

Zwei Bedingungen begrenzen diesen Wert. Erstens ist die Nicht-Selektivität eine analytische Einschränkung, sobald eine subtypspezifische Frage untersucht werden soll. Zweitens, und praktisch bedeutsamer, ist die Aussagekraft eines Experiments nie besser als die Charakterisierung des eingesetzten Materials. Die vorliegenden Analysen zum unregulierten Markt sind hier eindeutig. Wer mit MT-2 arbeitet, sollte deshalb vor der Bestellung prüfen, ob ein chargenbezogener Analysebeleg vorliegt, ob dieser die Prüfmethode benennt und ob die Chargennummer auf dem Dokument mit der gelieferten Charge übereinstimmt. Diese drei Prüfschritte entscheiden darüber, ob ein Messergebnis später interpretierbar bleibt.

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