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COA, HPLC & LC-MS verstehen: Reinheit von Forschungspeptiden

Analysezertifikat, HPLC und LC-MS verständlich erklärt: So lesen Sie Reinheit und Identität von Forschungspeptiden richtig.

Aktualisiert am 22. Juni 2026 6 Min. Lesezeit

Reinheit ist bei Forschungspeptiden keine Frage des Vertrauens, sondern des Nachweises. Analysezertifikat (COA), HPLC und LC-MS liefern genau diesen Nachweis. Dieser Beitrag erklärt, was die Begriffe bedeuten und worauf Sie beim Lesen achten sollten.

Was ist ein COA?

Ein Certificate of Analysis (COA) ist ein chargenbezogenes Dokument, das Identität und Reinheit eines Produkts belegt. Es bezieht sich auf eine konkrete Charge und wird idealerweise von einem unabhängigen Labor erstellt. Den Zertifikatsstatus je Produkt finden Sie in der Zertifikatsübersicht.

HPLC: Reinheit messen

Die Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) trennt die Bestandteile einer Probe auf. Je nach Anteil der Zielsubstanz an der Gesamtfläche der Messung ergibt sich der Reinheitswert – häufig als Prozentangabe (z. B. ≥ 99 %). Verunreinigungen oder Nebenprodukte zeigen sich als zusätzliche Signale.

LC-MS: Identität bestätigen

Die Kopplung von Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie (LC-MS) bestimmt die Masse des Moleküls. Stimmt die gemessene Masse mit der erwarteten Masse der Peptidsequenz überein, ist die Identität bestätigt. HPLC und LC-MS ergänzen sich also: Das eine misst die Reinheit, das andere die Identität.

Ein COA richtig lesen

Achten Sie auf folgende Angaben:

  • Produktname und Sequenz bzw. CAS-Nummer;
  • Chargennummer und Herstell- bzw. Analysedatum;
  • Reinheitswert (HPLC) und Masse (LC-MS);
  • ausstellendes Labor.

Fazit

Ein gutes COA verbindet HPLC-Reinheit und LC-MS-Identität für eine konkrete Charge. Wer diese Angaben prüft, kann die Qualität eines Forschungspeptids belastbar einordnen. Wie Sie insgesamt seriöse Anbieter erkennen, lesen Sie unter Peptide kaufen in Deutschland.

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